Entwurfsmodell: Studierende der Hochschule Augsburg, Foto: HSA
Entwurfsmodell: Studierende der Hochschule Augsburg, Foto: HSA
Entwurfsmodell: Studierende der Hochschule Augsburg, Foto: HSA

ANGEHÄNGT/ ABGEHÄNGT?25. Mai - 23. Juni 2019, Eröffnung am 24. Mai 2019, 19 Uhr

Identitätsstiftende Nachverdichtung in der Peripherie

Die urbane Peripherie, der Stadtrand, der Vorort, die Ausfallstraße:
Wie lebt es sich „am Rand“ einer Stadt? Was sind die dortigen Qualitäten und wie kann man mit der notwendigen infrastrukturellen Schneise in die „Haupt“stadt umgehen?
Ist Verkehrsader gleichbedeutend mit Identitätsachse, um die sich das Leben im Vorort gruppiert? Ist bei einer linearen Verkehrsführung überhaupt noch ein Zentrum möglich?
Wie geht man mit den Leerstellen, Baulücken, dem Bestand, aber auch der geplanten Erweiterung um?

Im Wintersemester 2018/19 entwickelten Studierende der Hochschule Augsburg im Masterstudiengang Architektur unter der Leitung von Prof. Katinka Temme ein lebendiges Stadtquartier und einen Identifikationspunkt an zentraler Stelle in Haunstetten. Unter Berücksichtigung der parallel verlaufenden städtebaulichen Studie (ISEK) Haunstetten Südwest wurden auf einem ausgewählten Grundstück an der Kreuzung Inninger Straße/ Königsbrunner Straße exemplarisch architektonische Hybride, also Gebäude mit programmatischer Mischung, entwickelt. Diese sollten den dringenden Bedarf nach Wohnraum, aber auch nach sozialen und kulturellen Einrichtungen in Einklang mit den infrastrukturellen Anforderungen decken und bestehende Lücken durch sinnvolle Nachverdichtungen ausbessern.